689 Menschen mit psychischen Erkrankungen und Behinderungen wurden in der Zeit von August 1940 bis August 1941 im Rahmen des nationalsozialistischen „Euthanasie“-Programms „Aktion T4“ aus der Heil- und Pflegeanstalt Kaufbeuren-Irsee in Tötungsanstalten deportiert und ermordet.
Nach Jahrzehnten des Schweigens begann ab 1980 die Auseinandersetzung mit dieser Vergangenheit. Im vorliegenden Buch werden die damaligen Ereignisse geschildert, um auf diese Weise die Opfer aus der Vergessenheit in unser kollektives Gedächtnis zurückzuholen.
Inhalt
Albert Putzhammer, Andreas Gebler und Claus Thoma
Grußwort
Petra Schweizer-Martinschek und Michael von Cranach
Einleitung
Petra Schweizer-Martinschek und Michael von Cranach
Die „Aktion T4“
Daniel Hildwein
Die Tötungsanstalt Grafeneck
Florian Schwanninger
Schloss Hartheim und die NS-„Euthanasie“
Petra Schweizer-Martinschek und Michael von Cranach
Die „Aktion T4“ in der Heil- und Pflegeanstalt Kaufbeuren-Irsee
Petra Schweizer-Martinschek
Die Opfer der „Aktion T4“ aus der Heil- und Pflegeanstalt Kaufbeuren-Irsee
Petra Schweizer-Martinschek und Michael von Cranach
Die Reaktionen der Angehörigen auf die Verlegung und Ermordung von Patienten
Petra Schweizer-Martinschek und Michael von Cranach
Lebensgeschichten




